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Aktuelles

Kühlwasserbehandlung

29. Juli 2010

Für den Betrieb von Kühltürmen und Wärmetauschern gelten strikte Vorschriften.
Die hygienischen Aspekte regelt die VDI 3803.

Diese fordern:



  • monatliche Überprüfung der Wasseraufbereitung durch Messen der chemischen Parameter
  • wöchentliche Bestimmung der Gesamtkeimzahl
  • vierteljährliche Legionellen- und Pseudomonaskonzentrationen

Vorgaben für Prüf-und Reinigungsintervalle sind in der VDI 6022 (Blätter 1 und 3) beschrieben.

Demnach sind:

  • halbjährliche Untersuchung auf Ablagerungen und Fouling der Wärmetauscheroberflächen
  • halbjährlich Prüfung von Tropfenabscheider auf Lage, Sauberkeit und Wasserverteilung
  • alle 6 Monate ist ein Kühlturm zu entleeren, zu reinigen und - wo erforderlich - zu desinfizieren

Die Anlagenbetreiber profitieren bei der Umsetzung der aktuellen Anforderungen von:

Steigerung der Energieeffizienz
Verlängerung der Standzeit
Vermeidung von Prozessstörungen oder Stillständen
Minimierung von hygienischen Risiken

Haben Sie Fragen dazu?
Unser Fachpersonal steht Ihnen mit unseren Spezialprodukten und Verfahren mit Rat und Tat zur Seite.

Kesselwasserbehandlung

30. August 2010

Wird Dampf als Heizmedium verwendet, entstehen besondere physikalische und chemische Anforderungen an die Kesselbauteile und nachgeschaltenen Anlagenteilen: z.B. der Wärmeübergang des Dampfes auf der Primärseite des Wärmetauschers ist wesentlich besser als der der zu erhitzenden Flüssigkeit auf der Sekundärseite. Zusätzlich strömt Dampf wesentlich schneller als die Flüssigkeit; damit ist die Dampfeintrittseite den stark erosiven und korrosiven Bedingungen ausgesetzt. Um diese Effekte zu beherrschen muss eine geeignete Werkstoffauswahl und eine abgestimmte Dampf-/Kondensatbehandlung angewandt werden, um eine sichere und lange Lebensdauer der Anlagenkomponenten zu sichern.



24. Juni 2010

Folgende Schäden im Wasser-/Dampfkreislauf von Dampferzeugern können durch Wasserinhaltstoffe auftreten:
  • Härtebildner: Belag-und Schlammbildung
  • Sauerstoff: Korrosion in Form von Lochkorrosion
  • Hoher Salzgehalt: Dampfverunreinigung
  • Kohlensäure: Korrosion als Flächenkorrosion
  • Organische Verunreinigungen: Schäumen des Kesselwassers/Säurebildung
  • Grobe Verunreinigungen: Belag-und Schlammbildung / Pumpenschäden
  • Kieselsäure: Turbinenverkieselung

Zur Umsetzung der DIN EN 12953-10 und DIN EN 12952-12 "Anforderungen an die Speisewasser- und Kesselwasserqualität" bietet FLOWCHEM® die entsprechenden technischen und chemischen Lösungen dazu.

Trinkwasser / Hauswasserinstallationen

31. August 2010

Nach der TrinkwV 2001 sind die Grenzwerte für Nickel, Kupfer und Blei nicht in einer Einzelprobe, sondern in einer für die durchschnittliche wöchentliche Wasseraufnahme repräsentativen Probe einzuhalten.

Das Verfahren an der durchschnittlichen Entnahme von kaltem Trinkwasser orientiert sich an die DIN EN 15664-1.


26. Juli 2010

Seit der letzten Neufassung der Trinkwasserverordnung im Januar 2003 sind innerhalb der Hausinstallation auch die Betreiber von Wasseranlagen für die einwandfreie Qualität des Wassers an der Entnahmestelle verantwortlich.

Bei der chemischen Desinfektion von Trinkwasser ist Chlordioxid eine lohnende Alternative zu Hypochlorit. Warum?

  • Chlordioxid ist hocheffektiv gegen alle Arten von Keimen wie Viren, Bakterien, Pilze oder Algen. Auch chlorresistente Keime wie Legionellen werden durch Chlordioxid sicher abgetötet.
  • Die Einsatzmengen gegenüber Hypochlorit sind deutlich geringer.
  • Es ist geruchs- und geschmacksneutral.
  • Durch die hohe Depotwirkung und damit hohe Desinfektionswirkung von Chlordioxid gewinnt das Verfahren immer mehr an Bedeutung.
Die Firma FLOWCHEM® bietet Komplettlösungen für Trinkwassersysteme sowie Gebäudeinstallationen, Prozesswässer der Nahrungsmittelindustrie und Kühlkreisläufen an.

Raumlufttechnische Anlagen

19. Mai 2010

Die primären Hygiene-Aufgaben in RLT-Anlagen sind ein zufriedenstellendes Raumklima, d.h.

  • Thermische Behaglichkeit
  • Keine Erkrankung
  • Keine Geruchsbelästigung
Die sekundären Hygiene-Aufgaben sind ein hygienischer Betrieb der RLT-Anlagen, d.h.
  • Keine Gefährdung der Gesundheit durch physikalische, chemische und biologische Agenzien
Wie werden diese Ziele erreicht? Durch Umsetzung der Anforderungen aus der VDI 6022, d.h.
  • Regelmäßige Wartung
  • Überwachung der Mikrobiologie
  • Vermeidung von Stagnationsbereichen
  • Periodische Reinigungen und Desinfektionen

Feinstfilter

30. Juli 2010

Verschmutztes Kreislaufwasser verursacht Verkrustungen und Verschlammung in Kessel und Heizkörpern und führt zu einem wesentlich verringerten Wärmeübergang.

Bei einem Wärmeverlust von nur 2% - erfahrungsgemäß liegt der Wert darüber - benötigt eine Heizungsanlage von 1.000 KW zusätzliche Heizenergie von mindestens 1.000,00 €/Jahr (abhängig vom Energieträger und der Heizanlage).

Erfahrungen aus der Praxis ergeben, dass sich die Feinstfilteranlage oft bereits innerhalb der ersten zwei Jahre amortisiert. Die rapide steigenden Öl-/Gas-/ Brennstoffkosten verkürzen die Amortisationszeit zukünftig immer weiter.